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Jahresberichte

Leseprobe

Von links nach rechts: Eveline Mehl (Buchhaltung), Barbara Campman (ehemalige Leiterin), Sarah Moos (neue Leiterin seit Oktober 2025)

Vorwort

Nach beeindruckenden 22 Jahren voller Engagement, Herz und Einsatz hat Barbara Campman ihre Tätigkeit als geschätzte Leiterin der Kindersozialdienste St. Martin beendet und ist in den wohlverdienten Ruhestand getreten.

Glücklicherweise unterstützt sie das Team weiterhin stundenweise in ihrer Herzensangelegenheit der Sozialarbeit. In den letzten 22 Jahren hat sich bei den Kindersozialdiensten einiges getan:

Damit konnten immer mehr Familien unterstützt und begleitet werden. 

Auch wichtige organisatorische Entwicklungen wurden umgesetzt, wie etwa die Einführung eines einheitlichen Honorars sowie einer Angleichung der Elternbeiträge für Angebote aus verschiedenen Bereichen.

Diese vielen Veränderungen und Entwicklungen tragen deutlich ihre Handschrift. Umso verständlicher ist es, dass es nicht ganz einfach war, eine passende Nachfolge zu finden und gleichzeitig einen guten, behutsamen Übergang zu gestalten. Gerade nach so vielen Jahren engagierter und prägender Arbeit war es uns ein großes Anliegen, diesen Wechsel mit
Sorgfalt und Wertschätzung zu begleiten. 

Barbaras letzter Arbeitstag mit Else.
Eines unserer Herzensprojekte “Besondere Ferienwochen für besondere Kinder“.

Seit Oktober 2025 hat Sarah Moos, die zuvor bereits als Teamkoordinatorin tätig war, die Leitung der Kindersozialdienste übernommen. 

Die neuen und vielfältigen Aufgaben in der Leitung sind jedoch nur gemeinsam zu bewältigen. 

Eine besonders wertvolle Unterstützung ist dabei unsere unermüdliche Buchhalterin Eveline Mehl, die mit ihrem Engagement, ihrer Verlässlichkeit und ihrem Blick für die organisatorischen Abläufe maßgeblich dazu beiträgt, dass im Hintergrund alles gut funktioniert und die Kindersozialdienste weiterhin stabil aufgestellt sind.

Sarah Moos
Leiterin der Kindersozialdienste St. Martin,
Diplom-Psychologin,
Fachkraft für tiergestützte Intervention

Geschichten aus “Unser Alltag”:

Auf Socken

Sie nützt den Spielplatz hinter der Kirche St. Martin, zieht weiter in die Au, wo sie ihre geheimen Verstecke hat. Erst für die letzten 20 Minuten kommen sie zurück, um das Erlebte zu reflektieren. 

Sami kommt bei der Türe rein, auf Socken. Dann Michael, Viktor, Jakob und auch die anderen – auf Socken. Zuletzt die beiden Gruppenleiter – auch auf Socken. 

Die Leiterin fragt sie verwundert:
„Wo habt ihr denn eure Schuhe gelassen?“ 

Die beiden Therapeuten grinsen:
„Die stehen unten auf der Straße. Die sind so dreckig, die nimmt sicher niemand mit!“


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