
2024 brachte uns bei den Kindersozialdiensten vor allem viel Arbeit!
Die Einstellung der Gesellschaft zu Beratung, Diagnostik und Therapie für Kinder und Jugendliche hat sich in den letzten Jahren fundamental geändert. Früher war man der Meinung, nur die richtigen Problemkinder würden so etwas brauchen. Jetzt wollen alle Eltern das Beste für ihr Kind …
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Unser Therapieraum in Klosterneuburg
Vorwort
2024 brachte uns bei den Kindersozialdiensten vor allem viel Arbeit!
Die Einstellung der Gesellschaft zu Beratung, Diagnostik und Therapie für Kinder und Jugendliche hat sich in den letzten Jahren fundamental geändert. Früher war man der Meinung, nur die richtigen Problemkinder würden so etwas brauchen. Jetzt wollen alle Eltern das Beste für ihr Kind und heute weiß man, dass da auch die psychosoziale Gesundheit dazugehört.
So ist es also eine der großen Herausforderungen unserer Arbeit, die begrenzten Mittel effizient und genau dort einzusetzen, wo sie gebraucht werden. Eine nicht immer leichte Aufgabe.
Weil aber ein weiterer Trend der heutigen Zeit dazu führt, dass Eltern sehr bald wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen sollen, holen sie sich dafür Institutionen wie die Kindersozialdienste zur Unterstützung, und dort werden die Anfragen immer mehr.


Wie kann der Verein fit für die Zukunft gemacht werden?
Doch auch ein zweites Thema beschäftigte in diesem Jahr das Büro, den Vorstand und auch das Team: wie kann der Verein fit für die Zukunft gemacht werden?
Es war schon bisher mühsam, die Infrastruktur – Räume, Ausstattung, buchhalterische Erfordernisse, fachliche Professionalität und anderes – an die wachsenden Betreuungszahlen anzupassen.
Seit 21 Jahren arbeite ich im gleichen Raum, doch seit damals haben sich die Betreuungszahlen verdreifacht, der Aufwand für die Buchhaltung ist von 5 auf 30 Stunden wöchentlich angewachsen, für die vielen Anfragen musste eine Koordinatorin ins Team reingeholt werden, …
… mit Akten in Kartondeckeln bin ich eingestiegen, jetzt gibt es Laptops, Server, Datenbank und viele Telefone.
Aber alles spielt sich immer noch im gleichen Raum ab.
Wie mein Team und ich versuchen, diese Aufgaben zu meistern, können Sie in diesem Jahresbericht nachlesen. Sie werden sehen, die Lektüre lohnt sich!

Barbara Campman
Leiterin der Kindersozialdienste St. Martin
- Jahresbericht 2024 (PDF) / komplett / >
- Zahlen & Fakten 2024 (PDF) >
- Dank an die Unterstützer 2024 (PDF) >
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Geschichten aus “Unser Alltag”:
Auf Socken
Auf Socken
Auch in den kalten und feuchten Tagen im November ist die Burschengruppe immer draußen.

Sie nützt den Spielplatz hinter der Kirche St. Martin, zieht weiter in die Au, wo sie ihre geheimen Verstecke hat. Erst für die letzten 20 Minuten kommen sie zurück, um das Erlebte zu reflektieren.
Sami kommt bei der Türe rein, auf Socken. Dann Michael, Viktor, Jakob und auch die anderen – auf Socken. Zuletzt die beiden Gruppenleiter – auch auf Socken.
Die Leiterin fragt sie verwundert:
„Wo habt ihr denn eure Schuhe gelassen?“
Die beiden Therapeuten grinsen:
„Die stehen unten auf der Straße. Die sind so dreckig, die nimmt sicher niemand mit!“
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Jahresberichte Archiv
Zahlen und Highlights der letzten Jahre
Die Jahresberichte geben einen guten Einblick in die wertvolle Arbeit der Kindersozialdienste St. Martin.



